DORA und NIS2 im Finanzsektor

Kurzinfo

Metadaten

  • Original (extern): Link oeffnen
  • Veroeffentlicht: 2024-04-29 06:00 UTC
  • Importiert: 2026-08-25 07:04 UTC
  • Quelle-ID: openkritis
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Inhalt

Der Digital Operational Resilience Act (DORA) ist der europäische Rahmen für digitale Resilienz im EU-Finanzsektor. Mit DORA strebt die EU Harmonisierung von Cybersecurity sowie resiliente Infrastrukturen im Finanzmarkt an. Finanzunternehmen sind teilweise von NIS2 ausgeschlossen und werden stattdessen umfangreich durch DORA reguliert, IT-Provider teilweise auch.

Betroffen: Finanzunternehmen wie Kreditinstitute, Versicherungen + IKT-Drittdienstleister

Finanzunternehmen: Risikomanagement, Cybersecurity, Resilienz, Providersteuerung, Tests

Dienstleister: Governance, Risikomanagement, technische Sicherheit, Audits

Sanktionen: Mitgliedsstaaten legen Sanktionen fest, Behörden verhängen

Fristen: DORA gilt als EU-Vorgabe direkt und muss ab Januar 2025 angewendet werden

Aufsicht: Finanzunternehmen unterliegen nationalen Behörden, IKT-Dienstleister der EU

DORA und NIS2 haben Wechselwirkungen für regulierte Einrichtungen im Finanzsektor und Unternehmen, die Dienstleistungen im Finanzsektor erbringen. Finanzunternehmen sind aus NIS2 größtenteils ausgenommen, IT-Dienstleister sind doppelt reguliert mit eigenen Pflichten.

Die von DORA regulierten Finanzunternehmen sind in NIS2 zwar Teil des Sektors Finanz- und Versicherungswesen, von den NIS2-Pflichten aber ausgenommen, wenn sie in DORA reguliert sind (lex specialis). Die in DORA auch regulierten kritischen IKT-Drittdienstleister sind in NIS2 Einrichtungen des Sektors IT und TK und bleiben auch dort mehrfach reguliert.

Von DORA und NIS2 betroffene Unternehmen müssen zwischen den Pflichten übersetzen.

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